In der heutigen Zeit besitzen viele Menschen ein Handy. Dieses erfüllt nicht nur den Zweck immer erreichbar zu sein, unter den Jugendlichen ist es bereits zum festen Begleiter und zur wichtigen Kommunikationsquelle neben dem Internet geworden. Es ist in der Flut von Informationen zu verschiedensten Handytarifen nicht verwunderlich, dass oft ein eigentlich ungünstiger Tarif für das eigene Mobiltelefon ausgewählt wird. Viele Handynutzer bezahlen einfach zu viel für die Nutzung. Mit einem geringen Zeitaufwand für den Tarifvergleich lässt sich bares Geld sparen und ein Tarifwechsel ist nicht so aufwendig wie meistens gedacht.
Die Wenigtelefonierer zeichnen sich dadurch aus, das Mobiltelefon zu besitzen um erreichbar zu sein und im Notfall die Möglichkeit zu haben jemanden anzurufen. Durchschnittlich kommen Wenigtelefonierer auf etwa 15 Gesprächsminuten pro Monat. Das Handy wird also oft tagelang nicht genutzt. Für Wenigtelefonierer eigenen sich am besten Prepaidtarife. Bei einem normalen Handyvertrag fallen monatliche Grundgebühren, sowie meist auch ein Mindestumsatz an. Diese Posten würden jeden Monat umsonst bezahlt werden. Mit dem Prepaidtarif kann das nicht passieren. Bequem kann das Handy bei Bedarf aufgeladen werden. Dabei unterscheiden sich die Kosten pro Gesprächsminute oder SMS auch noch meist in hohem Maße. Der Prepaidtarif ist günstiger als ein vertraglicher Tarif.
Der Normaltelefonierer hat sein Handy deutlich öfter in der Hand und nutzt dieses auch. Etwa 60 Gesprächsminuten kommen so monatlich zusammen. Für die Auswahl des richtigen Tarifes kann der Normaltelefonierer zwischen Prepaid- und Vertragstarif entscheiden. Entfällt die Entscheidung auf einen Vertrag, sollte man auf die Grundgebühr achten und einen Tarif ohne monatlichen Mindestgesprächsumsatz suchen. Im Idealfall können auch Freiminuten vereinbart werden. So entstehen für den Normaltelefonierer meistens keine oder nur geringe zusätzlichen Kosten für die Gesprächsminuten. Bei einem gut ausgewählten Tarif kann man so bereits für unter 20 Euro monatlich telefonieren. Entscheidet man sich für einen Prepaidtarif sollte man sich genau über die Kosten für Gesprächsminuten und SMS informieren, da unter den Anbietern teils große Unterschiede bestehen.
Auf etwa 120 Gesprächsminuten pro Monat kommt der Vieltelefonierer. Hierbei sind SMS noch nicht berücksichtigt. Die meisten Menschen, welche das Mobiltelefon häufig nutzen begnügen sich mit einem gewöhnlichen Handyvertrag mit monatlichen Freiminuten oder Frei-SMS. Es gibt allerdings noch eine bessere Lösung. Eine Flatrate kann die Kosten noch weiter senken. Die Flatrate verlangt monatlich einen festen Betrag. Der Vieltelefonierer kann dann so viel telefonieren wie er nur möchte. Wer sich nicht sicher ist, ob er nun normal oder überdurchschnittlich viel telefoniert, für den empfiehlt sich eine Kombination aus normalem Vertrag und Flatrate. Wird eine im Vertrag geregelte Grenze an Kosten überschritten, springt die Flatrate ein und reduziert so die Kosten.